Berichte, Studien und Forschungen zum Coaching

Jede gesellschaftliche Schicht hat ihre eigenen Ängste

Welche Sorgen die Menschen plagen, hängt stark von ihrer ökonomischen Lage ab. 

So haben Menschen, die nicht viel Geld auf der hohen Kante haben, mehr Angst davor ihren Job zu verlieren. Während Menschen ohne Geld-Nöte sich eher um das Weltklima und die Erderwärmung sorgen.

Dabei neigt die ökonomische und Bildungs-Elite dazu die Ängste der anderen Schichten zu ignorieren, gering zu achten oder gar lächerlich zu machen.

Dr. Andreas Schmitz von der Abteilung für Soziologie der Universität Bonn hat zusammen mit Kollegen aus Norwegen eine empirische Studie erstellt. In Nord- und Westeuropa bestimmt die Bildungselite einen großen Teil der öffentlichen Themen. Ignorant werden Ängste der anderen übergangen.

Liebe Politiker, lest einmal hier nach.

Computerspiele verändern das Gehirn

Forscher der Universität Ulm Abteilung Molekulare Psychologie um Professor Christian Montag untersuchten wie innerhalb von 6 Wochen und jeden Tag 1 Stunde spielen eines populären Online-Computerspieles sich das Gehirn veränderte.

Der Bereich des orbitofrontalen Kortex nahm deutlich ab. Die Auswirkungen sind Abnahme der Emotionsregulation und der Entscheidungsfindung.

Erschreckend ist am Ergebnis, dass es schon nach 6 Wochen zur Abnahme des Gehirnvolumens kam.

Nachzulesen hier.

Schlafmangel hat gravierende Folgen

Die University of Queensland in Australien bestätigt mit neuen Forschungsergebnissen graviernde Folgen bei Schlafmangel auf die Aktivitäten unseres Gehirns.

Neben Leistungsschwäche und Konzentrationsstörungen konnte auch ein Zusammenhang mit Alzheimer nachgewiesen werden.

Der Schlaf weist zwei Hauptmuster auf: die REM-Phase und die Tiefschlafphase.

In der REM-Phase werden die Erfahrungen des Tages verarbeitet. Diese Phase ist besonders für unser emotionale Stabilität und die "Automatisierung" von Abläufen wichtig, z.B. Radfahren oder Klavierspielen.

Die Tiefschlafphase dient der Speicherung unserer Erfahrungen und unseres Wissens. Das Gehirn selektiert Wichtiges von Unwichtigem. So können wir uns an wichtige Ereignisse besser erinnern und die Unwichtigen vergessen. Durch das gezielte Vergessen können wir am nächsten Tag wieder neues lernen. Wird der Tiefschlaf verhindert, kann es zu ungewollten Erinnerungen kommen.

Die Tiefschlafphase dient auch gleichzeitig der "Instandhaltung" des Gehirns. Während dieser Phase vergrößern sich die Zellabstände und Giftstoffproteine können abtransportiert werden. Es ist möglich, dass durch diese Funktion Erkrankungen wie Alzheimer abgewehrt werden können.

Kinder können übrigens durch Schlafmangel hyperaktiv und damit zu Störenfrieden im Unterricht werden.
Die Folgen von Schlafmangel

Wahrscheinlichkeitsrechnung beherrschen schon die ganz Kleinen

Ich habe es schon immer gewusst: Mathematik wird uns in die Wiege gelegt!

Bereits sechs Monate alte Babys haben schon ein Gefühl für Wahrscheinlichkeiten. Das fanden Wissenschaftler des Max-Planck-Institus für Kognitions- und Neurowisschenschaften in Leipzig heraus.

Wahrscheinlichkeiten zu erkennen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten unseres Gehirns. Ein Leben lang müssen wir immer wieder Entscheidungen treffen. Da ist es hilfreich, wenn wir aus wenigen Daten Schlussfolgerungen ziehen können. Unser Gehirn schätzt ständig ab, wie wahrscheinlich ein Ereignis sein wird und kann daraus Regeln erkennen.

Mit vier Monaten haben wir noch kein Gefühl für die Stochastik von Geschehnissen. Das ändert sich im Alter von sechs Monaten, wie die Studie nachweist.
Studie "Wahrscheinlichkeitrechnung - schon die Kleinsten beherrschen sie"

"Glücklich in Wuppertal" seit 23.05.2017 mit neuer App

Für die Bürgerinnen und Bürger einer Gesellschaft ist nicht nur der ökonomische Standard wichtig, sondern auch ihr Befinden, dass sie sich"wohl fühlen", also glücklich sind. Ökonomische Daten werden ausreichend gesammelt und stehen zur Verfügung. Daten zum Wohlbefinden werden deutlich weniger gefragt und sind eher unbekannt.

Die App "Glücklich in Wuppertal" fragt die Lebenszufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger in Wuppertal ab. Anonymisiert werden sie ausgewertet. Die Verbesserungen sollen in Zukunft in die Gestaltung des urbanen Lebens einfließen.

Mit ADHS zum Unternehmenserfolg

Die Technische Universität München kommt zusammen mit internationalen Teams aus Ökonomen, Unternehmerinnen und Unternehmern zu der Erkenntnis, dass einige Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung dem Verhaltensweisen von erfolgreichen Unternehmern ähneln.

Immer wieder wurden erfolgreiche Unternehmer mit ADHS in Verbindung gebracht. Sie zeichnen sich durch die Bereitschaft, Neues zu probieren, Leidenschaft und Beharrlichkeit und intuitiver Entscheidung in unsicheren Situationen aus.

Was vielleicht ein ganzes Schulleben lang behindert, ist vielleicht eine große Chance.
Pressemitteilung der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Entrepreneurship, vom 09.03.2017, Artikel lesen

Der Schlüssel für ein glückliches Leben

Weder beruflicher Erfolg noch Reichtum machen dauerhaft zufrieden, fand der Havard-Professor Shawn Achor heraus. Allein erfüllte, soziale Beziehungen können uns glücklich machen.

Der Kontakt zu geliebten Menschen hat Auswirkung auf unsere Gesundheit und emotionale Stabilität. Vertrauensvolle Beziehungen entspannen das Nervensystem.
Erschienen in Huffington Post, 01.03.2017, Artikel lesen

Ein glückliches Gehirn ist produktiver

Der Havard-Professor Shawn Achor fand heraus, dass ein positves Gehirn effektiver arbeitet:

"Im positiven Zustand ist das Gehirn 31% produktiver. Verkäufer steigern ihre Leistung um 37%, Ärzte arbeiten 19% schneller und akkurater. Die Intelligenz ist höher, die Kreativität verstärkt sich und der Energielevel steigt an."

Mit nur 2 Minuten Aufwand an 21 Tagen ist die Umprogrammierung des Gehirns möglich.

Schreiben Sie 21 Tage jeden Tag 3 neue Dinge auf, für die Sie dankbar sind. Nach 21 Tagen beginnt das Gehirn nach positiven Dingen in der Welt Ausschau zu halten anstatt nach den negativen.
Erschienen in Huffingtonpost, 12.01.2017, Artikel lesen

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